Die Geschichte meiner Hühner und was wir daraus lernen können

Was hat die Geschichte von Hühnern auf meiner Homepage zu suchen, werden Sie sich möglicherweise fragen?

Außer, dass man Hühner oder deren Eier essen kann, fällt mir doch dazu gar nichts ein!

Aber doch! Lesen Sie bitte weiter!

Abseits meiner beruflichen Tätigkeit in Wien, lebe ich seit 2 Jahren in einem kleinen Dorf ganz nahe am Wald. In dieser Umgebung mit dem nötigen Platzangebot ist es möglich, mich im Gemüseanbau und im Halten von Hühnern zu üben.

Mein Leitsatz „Kochen, essen und Leben im Einklang mit der Natur“ ist somit aktueller denn je!

Weiter zu den Henderln:

Im Herbst letzten Jahres sind 3 Hühner aus einem aufgelassenen Zuchtbetrieb dazu gestoßen. Sie waren erst ein Jahr alt und doch hätte man annehmen können, sie wären am Ende ihres Lebens angelangt. Normalerweise beträgt das Lebensalter von Hühnern 5-7, maximal 10 Jahre.

Von der Massenhaltung geprägt, hatten sie Teile ihres Federkleides verloren. Ihre Fruchtbarkeit hatte gelitten – sie legten keine Eier mehr. Vom Gemüt her waren sie sehr schreckhaft, scheu und passiv.

Da es ein Ding der Unmöglichkeit für mich gewesen wäre, sie im Suppentopf landen zu lassen, betrachtete ich sie als „Sozialprojekt“, die ihr Gnadenbrot bekamen.

Aber – siehe da!

Ungefähr 3 Monate dauerte es, dass sie sich zunehmend erholten. Tägliches, hochwertiges Hendlfutter in Kombination mit eingeweichten Haferflocken und meinen Gemüseresten machte es möglich, dass deren Federkleid wieder dicht wurde. Auch legten sie nun täglich Eier. Anfänglich war die Schale noch dünn und zerbrechlich, wenige Wochen später dick.

Auch waren sie zutraulich geworden, lassen sich streicheln und freuen sich über ihren umfangreichen Auslauf!

Für mich war es sehr berührend, ihren Genesungsprozess zu beobachten! Er versinnbildlicht mein großes Anliegen, das ich immer in meinen Beratungen und Seminaren, weitergebe:

„Lassen Sie Nahrung Ihre tägliche Kraftquelle sein in Kombination mit einer ausgewogenen, freudvollen Lebensweise!“ Wohlwollen und achten Sie auf Ihre Gedankenmuster nach denen meist unbewusst gehandelt wird.

Ihre Gesamtgesundheit wird es Ihnen danken!

Gerne begleite ich Sie, wenn Sie einen neuen „Ernährungsweg“ einschlagen möchten!

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